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Mein Weg zur schönen Mietwohnung in Japan

28.03.2026
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Mein Weg zur schönen Mietwohnung in Japan
Inhaltsverzeichnis
Als ich endlich die Schlüssel in der Hand hielt, fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen. Die stressigen Wochen der Wohnungssuche waren endlich vorbei.

Die Wohnungssuche war dieses Mal alles andere als einfach. Es war mitten in der Hochsaison für Umzüge, und meine Anforderungen waren ziemlich speziell. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen auf der Suche nach der perfekten Mietwohnung in Japan mit euch teilen.
 
Mein Weg zur schönen Mietwohnung in Japan

Wohnungssuche mit der Suumo-App

Wer in Japan lebt, dem ist die App Suumo sicherlich ein Begriff – sie ist die größte Plattform für Immobilien im ganzen Land. Normalerweise läuft es so ab: Man findet eine Wohnung, die einem gefällt, schickt eine Anfrage, und der Immobilienmakler meldet sich zurück. Dann wird ein Termin zur Besichtigung vereinbart oder man trifft sich im Büro, um nach weiteren passenden Objekten zu suchen.

Da meine Kriterien dieses Mal ziemlich streng waren, gab es in der App nur sehr wenige Wohnungen, die mir wirklich zusagten.

Meine Bedingungen: Nähe zu einem Bahnhof der JR Chuo-Linie (zentral gelegen), weniger als 10 Minuten Fußweg zum Bahnhof, ein 1LDK oder 2DK mit mindestens 40 m² (40m2) Wohnfläche, Stahlbetonbauweise für guten Schallschutz, nicht älter als 15 Jahre, mit Balkon, getrenntem Bad und WC, und so weiter.

Dazu kamen noch einige weitere Details: Wohnung in einem der oberen Stockwerke, an drei Seiten keine direkten Nachbarn, große Fensterfronten für eine schöne Aussicht direkt aus der Wohnung – da ich fast ausschließlich online von zu Hause aus arbeite, ist mir der Ausblick besonders wichtig. Die Wohnung musste nach Westen ausgerichtet sein (das passt für mich besser ins Feng-Shui) und Fenster nach Süden haben, um das ganze Jahr über viel Tageslicht zu bekommen.


Bei all diesen Anforderungen gab es natürlich kaum Treffer. Da wir uns kurz vor April befanden – der Zeit, in der das neue Geschäfts- und Schuljahr in Japan beginnt –, waren unglaublich viele Leute auf Wohnungssuche. Selbst wenn ich mal eine passende Wohnung fand und eine Anfrage schickte, teilte mir der Makler meistens mit, dass sie bereits vergeben war.

Mein Tipp aus dieser Erfahrung: Sucht so viel wie möglich, verschickt viele Anfragen und verlasst euch bloß nicht auf eine einzige Immobilienagentur. Kontaktiert verschiedene Makler, um mehr Auswahlmöglichkeiten zu haben.

Wenn man die Traumwohnung auf Suumo gefunden hat

Nach tagelangem Scrollen durch die Suumo-App entdeckte ich eine Wohnung, die für mich einfach perfekt war. Es gab absolut nichts auszusetzen, sie erfüllte jedes einzelne meiner Kriterien. Obendrein lag sie direkt an einer belebten Einkaufsstraße. Das ist super praktisch, und sobald man aus der Tür tritt, ist man mitten im Geschehen – ich mag es nämlich gar nicht, wenn es zu ruhig oder einsam ist.



Ich habe natürlich sofort die Immobilienagentur kontaktiert und direkt für den nächsten Tag einen Besichtigungstermin vereinbart.

Besuch im Immobilienbüro

Während ich auf den Besichtigungstermin für meine Traumwohnung wartete, schaute ich auch noch bei ein paar anderen Maklerbüros vorbei. Ich dachte mir nämlich, dass bei einer so schönen Wohnung bestimmt schon jemand anderes vor mir zugeschlagen hat.

Bei meinen strengen Kriterien mussten die ersten vier bis fünf Immobilienmakler direkt kapitulieren. Sie konnten einfach keine freie Wohnung finden, die meinen Vorstellungen entsprach. Und selbst wenn, war nicht garantiert, dass sie auch an Ausländer vermietet wird. Ich war zwar sehr zuversichtlich, was meine Bewerbungsunterlagen anging, aber in Japan schließen viele Vermieter Ausländer von vornherein aus. Oft waren die Wohnungen auch schon vergeben, oder die Miete lag bei über 1.250 € (20 man / 200.000 Yen) im Monat 😂

内見 (Naiken) – Die Wohnungsbesichtigung

„Naiken“ bedeutet, dass der Immobilienmakler mit einem zusammen in die Wohnung geht, die man sich ansehen möchte. Das ist allerdings nicht immer möglich, da manchmal noch die vorherigen Mieter darin wohnen.

Als mich der Makler durch die von mir ausgewählte Wohnung führte, war ich restlos begeistert. Es gab absolut nichts auszusetzen. Die Wohnung hatte sogar einen hellen Arbeitsbereich mit einem traumhaften Ausblick von weit oben, und vom Balkon aus konnte man den Fuji sehen. Also habe ich nicht lange gezögert und sofort an Ort und Stelle den Mietantrag ausgefüllt.


Monatsmiete und Einzugskosten

Die Wohnung ist wirklich wunderschön und super praktisch – direkt an einer Hauptstraße, nahe am Bahnhof, einfach alles ist top. Allerdings ist der Preis auch ziemlich hoch. Die Monatsmiete beträgt 1.000 € (16 man / 160.000 Yen) und die anfänglichen Einzugskosten lagen bei satten 4.700 € (75 man / 750.000 Yen).

Ich habe wirklich lange überlegt, denn als Single braucht man eigentlich nicht zwingend eine so große und teure Wohnung. Letztendlich dachte ich mir aber: Das eigene Zuhause sollte komfortabel und ein Rückzugsort sein. Wenn man sich wohlfühlt, ist jeder Tag viel entspannter und fröhlicher. Außerdem ist jeder Umzug in Japan extrem teuer und anstrengend. Deshalb habe ich mich direkt für etwas Langfristiges entschieden – so haben auch später, falls ich mal heirate und eine kleine Familie gründe, drei Personen problemlos darin Platz.

Mein neues Zuhause

Nach all der Zeit der Wohnungssuche, dem Warten auf die Zusage und dem anstrengenden Umzug habe ich mir endlich mein eigenes Reich eingerichtet 🤗

Bei der Einrichtung habe ich mich für die Grundfarben Weiß und Hellblau entschieden, damit die Räume immer hell und frisch wirken. Ich habe auch meine kompletten alten Möbel und Haushaltsgegenstände ausgetauscht und alles neu in Weiß gekauft, um diesen neuen Lebensabschnitt mit einem richtig frischen Gefühl zu beginnen.

Da ich es gerne ordentlich und sauber mag, fühle ich mich jedes Mal sofort pudelwohl, wenn ich nach Hause komme. Die Wohnung ist lichtdurchflutet und man kann von überall nach draußen schauen. Da ich an drei Wänden keine Nachbarn habe, das Gebäude gut schallisoliert ist und ich in einem oberen Stockwerk wohne, kann ich tagsüber ungestört meine Chillout-Musik laufen lassen 🥰





Zusätzlich habe ich mich ein wenig mit Pflanzen beschäftigt und einige Zimmerpflanzen sowie Blumenvasen aufgestellt, um noch mehr Leben in die Wohnung zu bringen.





Das war meine kleine Geschichte über die Suche nach der perfekten Mietwohnung in Japan. Ich drücke allen, die gerade auf Wohnungssuche sind, fest die Daumen, dass ihr auch euer Traumzuhause findet! 🤗

Mein Weg zur schönen Mietwohnung in Japan
Meine Lieblingsecke, wenn es schneit 😁

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Le Minh Thien Toan

Autor:Yuto

Hallo zusammen. Ich bin ein IT-Ingenieur, der in Japan arbeitet. Ich habe diesen Blog erstellt, um Erfahrungen über das Leben und meine Lern- und Arbeitsreise zu teilen.
Ich hoffe, dieser Artikel wird für Sie hilfreich sein.

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