Mein eigentlicher Geburtstag ist der 26. April, im Sternzeichen Stier. Da meinen Eltern jedoch damals bei der Geburtsurkunde ein Fehler mit dem Datum unterlaufen ist, weiß eigentlich nur meine engste Familie davon und gratuliert mir an meinem echten Geburtstag.
Ein ruhiger Geburtstag ganz für mich allein
Normalerweise feiere ich jedes Jahr meinen (offiziellen) Geburtstag mit Freunden. Viele haben mir auch schon Überraschungspartys organisiert, was mich immer sehr gefreut und gerührt hat.
Heute ist der 26. April, mein echter Geburtstag, der etwa einen Monat vor dem Datum in meinen Papieren liegt. Ich habe mich dafür entschieden, meinen 33. Geburtstag allein in meiner stillen Wohnung zu verbringen. Da Wochenende ist, muss ich nicht arbeiten. Den Tag über war ich zu Hause, habe aufgeräumt, gekocht und Wäsche gewaschen. Gegen Nachmittag bin ich zur Konditorei um die Ecke spaziert und habe mir einfach irgendein winziges Törtchen gekauft – nur für ein kleines bisschen Geburtstagsstimmung.
Heute ist der 26. April, mein echter Geburtstag, der etwa einen Monat vor dem Datum in meinen Papieren liegt. Ich habe mich dafür entschieden, meinen 33. Geburtstag allein in meiner stillen Wohnung zu verbringen. Da Wochenende ist, muss ich nicht arbeiten. Den Tag über war ich zu Hause, habe aufgeräumt, gekocht und Wäsche gewaschen. Gegen Nachmittag bin ich zur Konditorei um die Ecke spaziert und habe mir einfach irgendein winziges Törtchen gekauft – nur für ein kleines bisschen Geburtstagsstimmung.
Das Gefühl der Einsamkeit in der Fremde
Da ich schon lange in Japan lebe, habe ich mich allmählich daran gewöhnt, allein zu sein. Aber an Tagen wie heute spüre ich diese Einsamkeit deutlicher denn je.
Während ich so an meiner Dose Bier nippe und mein Handy entsperre, sehe ich eine Glückwunschnachricht von meinem besten japanischen Kumpel. Nur weil wir so gut befreundet sind, kennt er meinen wahren Geburtstag und nicht nur das Datum auf der Urkunde. Das reicht schon aus, um zu wissen, dass da draußen irgendwo jemand an mich denkt. Und vielleicht ist genau das auch schon völlig genug.
Mit 33 und wie sich meine Sichtweise verändert
Manchmal frage ich mich:
Ist das wirklich das Leben, das ich immer wollte?
Vietnam zu verlassen, nach Japan zu kommen, hart zu arbeiten und mir mein eigenes Leben aufzubauen. Alles lief genau nach Plan. Doch manchmal ist der Preis dafür genau solch ein ganz privater Moment: ein einsamer und stiller Geburtstag.
Früher dachte ich oft: Hätten sich meine Eltern damals beim Ausstellen der Geburtsurkunde doch bloß nicht im Datum geirrt, dann müsste ich meine wahren Geburtstage nicht immer so ruhig und einsam verbringen. Aber wenn ich genauer darüber nachdenke, ist es eigentlich gar nicht so traurig. Vielleicht ist das einfach eine Form des Erwachsenwerdens – wenn ein ruhiger Abend und ein paar Gedanken völlig ausreichen.
Mit 33 habe ich noch nicht viel erreicht, noch nichts wirklich Großes auf die Beine gestellt. Ich gebe einfach weiter mein Bestes und gehe meinen Weg weiter voran. 2026 ist ohnehin ein Jahr voller Veränderungen für mich, ein Jahr, in dem ich mein Leben komplett neu sortiere. Wie auch immer, es ist allemal besser, allein und einsam zu sein, als sich in einer Beziehung einsam zu fühlen.
Früher dachte ich oft: Hätten sich meine Eltern damals beim Ausstellen der Geburtsurkunde doch bloß nicht im Datum geirrt, dann müsste ich meine wahren Geburtstage nicht immer so ruhig und einsam verbringen. Aber wenn ich genauer darüber nachdenke, ist es eigentlich gar nicht so traurig. Vielleicht ist das einfach eine Form des Erwachsenwerdens – wenn ein ruhiger Abend und ein paar Gedanken völlig ausreichen.
Mit 33 habe ich noch nicht viel erreicht, noch nichts wirklich Großes auf die Beine gestellt. Ich gebe einfach weiter mein Bestes und gehe meinen Weg weiter voran. 2026 ist ohnehin ein Jahr voller Veränderungen für mich, ein Jahr, in dem ich mein Leben komplett neu sortiere. Wie auch immer, es ist allemal besser, allein und einsam zu sein, als sich in einer Beziehung einsam zu fühlen.











